Bilderrahmen – Rahmen mit nahezu grenzenlosen Gestaltungsspielräumen

Seit dem 16. Jahrhundert stand beim Einsatz von Bilderrahmen nicht mehr der architektonische Zweck im Vordergrund, sondern der Dekorationszweck trat allmählich in den Vordergrund. Mit diesem Funktionswandel wurden auch weniger auffällig gestaltete Rahmen immer häufiger verwendet. Schlicht gehaltene Bilderrahmen haben den Vorteil, dass sich der Rahmen nicht in den Vordergrund drängt, sondern Fotos oder Malereien, also die eigentlichen Kunstwerke,  den Großteil der Aufmerksamkeit des Betrachters erlange. Weiterhin lassen Bilderrahmen und Passe Partout das Betrachtungsobjekt professioneller wirken. Gleichzeitig schützen Bilderrahmen es vor äußeren Einflüssen, wie Abrieb oder Wasseransammlungen direkt auf der Kunstwerkoberfläche.

Inzwischen sind auch den Vorlieben der Käufer bei der Bilderrahmen-Wahl nahezu keine Grenzen mehr gesetzt. So hat man unter anderem die Wahl zwischen diversen Bilderrahmen -Materialien wie Holz, Kunststoff, Glas und Aluminium. Auch bei der Form des Bilderrahmen gibt es verschiedene Wahlmöglichkeiten. Unter anderem gibt es rechteckige, runde, quadratische oder ovale Rahmen. Daneben kann man auch zwischen Normalglas, Antireflexglas oder beispielsweise Acrylglasvarianten wählen und das Glas auch rahmenlos verwenden. Durch diese Gestaltungsvarianten lassen sich Kunstwerke ganz einfach in alle Einrichtungsstile einpassen.  Ein Beispiel dafür, dass man schon mit geringen Mitteln große Wirkung erzielen kann. Denn selbst für individuelle Bedürfnisse angefertigte Rahmen müssen nicht teuer sein.