Bilderrahmen und Passepartout

Die Geschichte der Bilderrahmen und des Passepartout kann man bis in das 13. Jahrhundert  zurückverfolgen.
Damals wurden vorwiegend ovale Formen produziert. Dieser Trend ging bis ins 20. Jahrhundert.
Wobei der Bilderrahmen nicht nur aufgrund seiner Schutzfunktion erfunden wurde, sondern auch wegen seiner Funktion einen Wohnraum zu gestalten. Im 18. Jahrhundert gab es in Deutschland und in den Niederlanden nur schwarze und braune Bilderrahmen. Später wurden silberfarbene Bilderrahmen und auffällige Passepartout produziert, welche durch ihre Farbe eine optisch formatauflösende Wirkung  haben. Auch Glas- Wechselrahmen werden von Herstellern angeboten, diese bestehen aus zwei übereinanderliegenden Glasplatten.
Ein Bilderrahmen gibt meist etwas Persönliches wieder. Bestimmte Momente des Lebens werden für die Zukunft festgehalten.

Bilder werden durch einen Bilderrahmen mit einem schönen Passe Partout eingefasst. Aus Materialien wie Holz, Marmor, Kunststoff und Metallen. Holzbilderrahmen können angemalt werden oder auch vergoldet werden. Vor allem gibt der Bilderrahmen eine Tiefe, die beispielweise das heute so geliebte Leinwandbild nicht geben kann. Leinwandbilder werden manchmal mit einem Schattenfugenrahmen verstärkt.
Auch die Größe eines Bildes spielt eine große Rolle.

Ist das Bild groß, zieht es manchmal sofort den Blick auf sich und gibt dem Beobachter die Möglichkeit sich darüber Gedanken zu machen.

Um jedem Geschmack gerecht zu werden, gibt es viele Formen und Farben des Passe Partout sowie der Bilderrahmen passend zur Einrichtung, wie zum Beispiel zum Esszimmertisch im Stil der räumlichen Gegebenheit. Früher wurden die Bilderrahmen hauptsächlich aus Holz und Lehm handgearbeitet. Wobei dann auch jedes ein  individuell angefertigtes Stück war. Heutzutage werden die Bilderrahmen hauptsächlich in Serie hergestellt und der traditionell handgefertigte Bilderrahmen tritt eher in den Hintergrund. Somit passen aber auch verschiedene Passe Partout in einen Bilderrahmen.
Man unterscheidet zum Beispiel zwischen Alurahmen, Spannrahmen, Einschubrahmen und Klapprahmen. Bei den Farben bieten die Hersteller ein großes Farbsortiment an.
Was immer mehr in den Vordergrund tritt ist der Digitale Bilderrahmen, welcher neue
Möglichkeiten bietet, Erinnerungen aufleben zu lassen und den Bilderrahmen nie langweilig erscheinen zu lassen. Es gibt auch da unterschiedliche Modelle mit Zusatzfunktionen wie das Drucken der  Bilder oder auch Bilderrahmen mit eingebauter Kamera, was es erst seit kürzerem gibt. Damit wird das Passe Partout sowie der Bilderrahmen wieder etwas vom Markt verdrängt.